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Lean Startup ProzesssLean Startup: agile Innovation, hohe Produkt-Markt-Passung und Risikominimierung mit Business Experimenten

2006 erschien Steve Blanks Buch "The Four Steps to the Epiphany". Es hat eine Bewegung ausgelöst. 2011 machte Eric Ries das Konzept mit seinem Buch "The Lean Startup" weltweit bekannt.

Zentrales Element sind Business Experimente, die zu validiertem Lernen im Prozess der Entwicklung führen. Ähnlich wie bei Scrum oder Design Thinking wird rekursiv in Zyklen gearbeitet und eine Idee wird sehr schnell in einfache Prototypen umgesetzt (Realisieren). Dann kann sie möglichst mit echten Kunden getestet werden (Messen). Durch Beobachten und Messen entstehen Daten, die zur Weiterentwicklung des Produktes oder Services genutzt werden. Auf diese Weise können die Hypothesen, die hinter einer Produktidee stehen, systematisch getestet werden (Lernen).

Mit Lean Startup gelingt es, in Iterationen eine immer bessere Passung zwischen dem Problem, das eine Lösung beheben soll, und der Lösung selbst herzustellen (Problem-Lösungs-Passung). Die Methode hilft nicht nur, Produkte und Services zu optimieren, sondern mit demselben Vorgehen kann auch die Passung von Produkten zum Markt optimiert werden (Produkt-Markt-Passung).

Innerhalb kürzester Zeit fand die Idee Eingang in die Managementetagen etablierter Unternehmen. Der wesentliche Vorteil, bei der Realisierung von Innovationen Risiken zu senken und die Erfolgswahrscheinlichkeit zu erhöhen, ist verlockend, da es ein Kernproblem von Innovationen löst: das Risiko der Investition in eine Idee, von der noch niemand weiß, ob sie am Markt funktioniert.

Dass eine Idee dabei machmal nicht die Konfrontation mit der Realität überlebt, gehört dazu, aber es geschieht frühzeitig und billig. Eine Korrektur ist dann rechtzeitig möglich.

Ein wesentlicher Schritt im Lean-Startup-Prozesses ist die Bereitstellung eines sogenannten MVP ("minimal verkaufbares Produkt" oder englisch "minimum viable product"). Es handelt sich dabei um die Entwicklungsstufe eines Prototypen, die die Basisfunktionalität bereits soweit realisiert, dass Kunden bereit sind, dafür Geld auszugeben. Ein MVP ist dabei weder voll entwickelt noch besonders hübsch . Eingefleischte Lean-Startup-Ethusiasten sagen sogar: "Wenn du dich für dein MVP nicht schämst, bist du damit zu spät an den Markt gegangen".

Das MVP-Konzept besitzt mittlerweile einen festen Platz im Prozess vieler Entwicklungen. Der große Vorteil liegt darin, dass mit einem MVP echte Marktdaten generiert werden können, die wesentlich aussagekräftiger sind als reine Marktstudien. Die Innovation kann damit datengetrieben weiterentwickelt und vermarktet werden.

 

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